Prostituierte vs. Callgirl

Man könnte meinen, dass diese beiden Berufe im Grunde die gleichen sind und dass sie sich bloß in der Bezeichnung unterscheiden. Doch es gibt einige Unterschiede. Prostituierte gibt es weitaus mehr und sind häufiger an den Straßen zu finden.

Eine Prostituierte zum Beispiel hat eine feste Ecke in Stadtvierteln, wo sich auch weitere Frauen anbieten. Andere arbeiten in Bordellen, bieten sich im Fenster an, damit die Männer schon von außen eine Vorauswahl treffen können, ohne das Haus direkt betreten zu müssen. Denn das hält unter Umständen die Männer davon ab, das Haus zu betreten, wenn sie zum ersten Mal ein Bordell und eine Prostituierte besuchen möchten. Die Prostituieren haben zumeist einen Zuhälter, der ihnen nach Möglichkeit Schutz bietet. Oder wenn das Bordell den Damen Zimmer für die Arbeit zu vermietet, kassieren die Zuhälter die Miete. So müssen die Frauen häufig eine größere Menge des Verdienstes an den Zuhälter abtreten. Sie können bei der Arbeit viel verdienen, allerdings bleibt nicht alles in ihrem Besitz. Und wenn die Prostituieren gefragt werden, was sie beruflich machen, antworten bloß die wenigsten Wahrheitsgemäß, weil dieser Beruf immer noch absolut verpönt und verachtet wird. Die Kunden der Damen sind quer durch die Gesellschaft verteilt. Doch man kann eher sagen, dass normal-Bürger die Dienste der Huren in Anspruch nehmen.

Ein Callgirl hingegen wird häufig über eine Agentur gebucht. Bei ihr sind die Aufträge etwas anders. Die Preise sind weit höher als bei Prostituierten. Allerdings bieten die Callgirls auch einen Begleitservice an. So können sich die Männer für einen Abend eine Frau „mieten“. Das wird häufig gemacht, wenn der Mann Feiern hat oder Klassentreffen oder sonstige Ereignisse, auf denen sie eine Frau an ihrer Seite präsentieren und nicht alleine zu den Treffen gehen wollen. Wenn die Kunden auch noch Sex mit dem Callgirl wünschen, kostet sie das weiteres Geld. Die Callgirls sind insofern also mit Prostituierten, die man auf der Straße anspricht, nicht direkt zu vergleichen. Die Kunden der Callgirls sind in der Regel doch etwas höher gestellt und gesellschaftlich angesehen. Deshalb kommt es auch nicht zwangsläufig bei jedem Geschäft auch zum Geschlechtsverkehr. Und in diesem Bereich kommt es auch sehr häufig vor, dass Callgirls kein gemietetes Zimmer haben. Sie sind selbstständig und regeln das alles alleine. So haben sie zum Beispiel keinen Zuhälter und haben so einen viel höheren Verdienst als Prostituiere.

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